Warum Weiße nicht Opfer von Rassismus sein können

Super gut auf den Punkt gebracht!

Wer andern einen Brunnen gräbt

Häufig erzählen Weiße, die einen Freiwilligendienst im Globalen Süden gemacht haben, dass sie nun wüssten, wie sich Rassismus anfühlt, da sie in ihren Gastländern regelmäßig selbst Opfer von Rassismus geworden wären. Oftmals argumentieren sie dann, dass sie sich nun solidarischer zu PoC verhalten wollen, da sie am eigenen Leib erfahren haben, wie schlimm es ist, rassistisch diskriminiert zu werden. Wer in der Bildungsarbeit rund um die Freiwilligendienste aktiv ist, fragt sich oft, wie am besten gegen solch ein Verständnis von Rassismus argumentiert werden kann. Hier ein Versuch:

  • Rassismus ist eine Erfindung Weißer und dient dazu, Weiße zu erhöhen.
  • Rassismus ist historisch gewachsen und eng mit Kolonialismus, Versklavung, Erniedrigung und Unterdrückung verwoben. Die Geschichte von Weißer Überlegenheit prägt auch heute noch sowohl die deutsche Gesellschaft als auch die globale Politik und hat Auswirkungen auf vielen Ebenen, z.B. Wirtschaft, Medien und Bewegungsfreiheit.
  • Rassismus prägt unsere Sozialisation, die Art und Weise, wie wir…

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